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Die Datenschutzerklärung für Ihre Webseite 2018 (DSGVO)

Auch bisher waren Sie bereits gesetzlich verpflichtet, die Nutzer Ihrer Webseite über Art, Umfang, Zweck und Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu informieren. Diese sogenannte Datenschutzerklärung muss von jeder einzelnen Seite Ihrer Webseite einfach und schnell erreichbar sein. Dies kann man gut mit einem einem eigenen Eintrag in der Navigation der Seite lösen, oder auch sehr gut im Footer der Seite, also im unteren Fußbereich. Dort ist auch üblicherweise der separate Link zum Impressum platziert.

Eine fehlende Datenschutzerklärung kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Auch teure Abmahnungen mit Unterlassungserklärung durch einen Anwalt kommen oft vor.

Die IHK München hat auf ihrer Webseite einen gut verständlichen und nützlichen Artikel veröffentlicht, wo Sie weitere Informationen zu diesem Thema finden, zum Beispiel wo und wie diese Angaben auf Ihrer Webseite platziert werden müssen: Datenschutzerklärung, was brauchen Sie für Ihre Website?

Ab dem 25. Mai 2018 gibt es nun große Änderungen beim Thema Datenschutz. Die Datenschutzgrundverordnung tritt dann in Kraft und gibt Verbrauchern erheblich größere Rechte. Diese Neuerungen gelten für jeden Gewerbetreibenden, der personenbezogene Daten von EU-Bürgern speichert, selbst für Unternehmen die ihren Sitz außerhalb der EU haben.

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) greift mit ihren Regelungen tief in die Organisation jedes Unternehmens ein. Das Prinzip der informationelle Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen, Zweckbindung, Datensparsamkeit, Transparenz und Datensicherheit (SSL) sind einige der wesentlichen Grundlagen der nun EU-einheitlichen Verordnung. In dieser Broschüre der Bundesbeauftragten für den Datenschutz finden Sie einen guten Überblick: Broschüre (PDF).

Eine Datenschutzerklärung für eine Webseite ist in dem neuen Regelwerk der DSGVO nur ein Teilaspekt von vielen.

Eine Datenschutzerklärung muss auf einer Webseite leicht zugänglich sein, und sie muss in leicht verständlicher Sprache und sehr detailliert alle Datenschutz-Aspekte der Webseite beschreiben.

Es gibt keine Mustervorlagen, die als pauschaler Text für alle Webseiten gleichermaßen passen würde. Jede Webseite hat unterschiedliche  Anforderungen an den Datenschutz. Hilfreich können daher Online-Generatoren und Muster-Vorlagen sein, die helfen eine passende Datenschutzerklärungen zu erzeugen. Sie finden solche Generatoren in jeder Suchmaschine. Eine gute seriöse Muster-Vorlage von Prof. Thomas Hoeren der Universität Münster finden Sie hier: Muster-Datenschutzerklärung. Aber, auch wenn solche Generatoren und Muster praktisch sind, ist es dennoch empfehlenswert, sich weitergehend rechtlich abzusichern. Wie bereits gesagt, ist eine Datenschutzerklärung auf einer Webseite nur ein Teilaspekt; die DSGVO gilt für die gesamte Unternehmensorganisation.

Einen handlichen Leitfaden für die Datenschutzerklärung Ihrer Webseite hat die IHK München zusammengestellt: Datenschutzerklärung nach DSGVO- Leitfaden

Ebenfalls von der IHK München gibt es eine sehr gute Einführung in die Gesamtthematik des neuen EU-Datenschutzrecht (GDPR): Das neue Datenschutzrecht (DSGVO) ab dem 25. Mai 2018

Wir empfehlen jedem Webseiten-Betreiber, sich frühzeitig mit dieser Thematik zu befassen, da ansonsten teuere Abmahnungen drohen.

(Dieser Artikel dient zu Ihrer allgemeinen Information. Wir sind als Webdesigner kein Rechtsanwalt und geben auch keine Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.)




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